Erste eigene Wohnung in Dortmund: Checkliste für Studierende und Azubis
Von der Wohnungssuche bis zum Einzug: Diese Checkliste hilft Studierenden und Azubis, die erste eigene Wohnung in Dortmund zu finden und alle wichtigen Schritte zu meistern.
Erste eigene Wohnung in Dortmund: Checkliste für Studierende und Azubis
Die erste eigene Wohnung ist ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit – besonders für Studierende der TU Dortmund, FH Dortmund oder Azubis, die für ihre Ausbildung in die Stadt ziehen. Dieser Ratgeber begleitet dich durch alle Phasen: von der Budgetplanung über die Wohnungssuche bis zum erfolgreichen Einzug.
Budget richtig kalkulieren: Was kannst du dir leisten?
Bevor du mit der Suche beginnst, solltest du dein Budget realistisch einschätzen. Als Faustregel gilt: Die Warmmiete sollte nicht mehr als 30-40 % deines monatlichen Nettoeinkommens betragen.
Typische Einnahmequellen für Studierende und Azubis
- BAföG: bis zu 934 € (Stand 2024, inkl. Wohnpauschale)
- Ausbildungsvergütung: je nach Branche 700-1.200 € brutto
- Nebenjob: durchschnittlich 450-800 €/Monat
- Unterstützung der Eltern: individuell unterschiedlich
- Wohngeld: bei geringem Einkommen möglich
Kostenfaktoren bei der ersten Wohnung
- Kaltmiete: in Dortmund 6-12 €/m² je nach Stadtteil
- Nebenkosten: ca. 2-3 €/m² (Heizung, Wasser, Hausstrom, Müll)
- Strom: ca. 30-50 €/Monat für Single-Haushalt
- Internet/GEZ: ca. 40-50 €/Monat
- Kaution: meist 2-3 Nettokaltmieten (einmalig)
- Umzugskosten: 200-500 € (Transporter, Helfer, Material)
Eine 30 m² Wohnung in Dortmund kostet dich somit durchschnittlich 250-350 € Kaltmiete plus etwa 100-150 € Nebenkosten – insgesamt also 350-500 € warm.
Die richtigen Stadtteile für Studierende und Azubis
Die Wahl des Stadtteils hängt von deiner Hochschule bzw. deinem Ausbildungsbetrieb, deinem Budget und deinen Prioritäten ab.
Campus-nahe Stadtteile für TU-Studierende
Die TU Dortmund liegt im Süden der Stadt. Besonders praktisch sind:
- Barop: direkt am Campus Süd, viele Studentenwohnheime, gute Infrastruktur
- Eichlinghofen: ruhig, grün, fußläufig zur TU, eher Wohngemeinschaften
- Hombruch: gute U-Bahn-Anbindung (U42, U45), vielfältiges Angebot
- Dorstfeld: klassisches Studentenviertel, lebendige Kneipenszene, bezahlbar
Stadtteile für FH-Studierende
Die FH Dortmund hat mehrere Standorte. Der Hauptcampus liegt in der Innenstadt:
- Innenstadt-Nord: kurze Wege zur FH, urban, gute Verkehrsanbindung
- Unionviertel: zentral, junges Publikum, viele Cafés und Bars
- Kreuzviertel: gehobeneres Viertel, schöner Altbau, etwas teurer
- Kaiserviertel: ruhiger als Kreuzviertel, gute Mischung aus zentral und grün
Günstige Alternativen mit guter Anbindung
- Huckarde: niedrige Mieten, U-Bahn-Anschluss, eher ruhig
- Mengede: preiswert, S-Bahn-Anbindung, ländlicher Charakter
- Scharnhorst: bezahlbar, Stadtbahnlinie U43, Neubaugebiete
- Aplerbeck: südöstlich, S-Bahn, dörflicher Charme
Den aktuellen Mietspiegel für Dortmund findest du auf unserer Übersichtsseite.
Wohnungssuche: Wo und wie findest du deine erste Wohnung?
Online-Plattformen nutzen
Die meisten Wohnungen werden heute online angeboten. Nutze mehrere Portale parallel und richte Suchagenten ein, um sofort über neue Angebote informiert zu werden.
Auf unserer Wohnungssuche findest du aktuelle Angebote speziell für Dortmund.
Weitere Suchkanäle
- Studierendenwerk Dortmund: Wohnheime mit günstigen Zimmern (200-350 €)
- Schwarze Bretter: an TU, FH und in Mensen
- Facebook-Gruppen: "Wohnen in Dortmund", "WG-Zimmer Dortmund"
- Aushänge: in Supermärkten, Bäckereien, Cafés
- Netzwerk: Kommilitonen, Kollegen, Familie fragen
Timing ist wichtig
Der Dortmunder Wohnungsmarkt ist besonders zum Semesterstart (September/Oktober) und zu Ausbildungsbeginn angespannt. Starte deine Suche idealerweise 2-3 Monate vorher.
Bewerbungsunterlagen: So überzeugst du Vermieter
Vermieter erhalten oft Dutzende Anfragen auf eine Wohnung. Mit vollständigen, professionellen Unterlagen hebst du dich ab.
Diese Dokumente solltest du vorbereiten
- Mieterselbstauskunft: persönliche Daten, Einkommen, bisherige Wohnsituation (die passende Mieterselbstauskunft kannst du bei uns kostenlos ausfüllen)
- Einkommensnachweis: BAföG-Bescheid, Ausbildungsvertrag, Gehaltsabrechnungen
- Bürgschaftserklärung: wenn Eltern für dich bürgen (bei Studierenden/Azubis oft erforderlich)
- Schufa-Auskunft: kostenlose Selbstauskunft einmal jährlich
- Personalausweis-Kopie: zur Identifikation
- Foto/kurzes Anschreiben: persönliche Note, zeigt Interesse
Tipps für die Wohnungsbewerbung
- Reagiere schnell auf neue Anzeigen (innerhalb von 24 Stunden)
- Stelle dich kurz und sympathisch vor
- Erkläre deine Situation transparent (Studium/Ausbildung)
- Betone Zuverlässigkeit (z.B. pünktliche Mietzahlung durch Dauerauftrag)
- Erwähne Bürgschaft der Eltern
- Zeige echtes Interesse an der Wohnung
Wohnungsbesichtigung: Worauf du achten solltest
Bei der Besichtigung entscheidet sich, ob die Wohnung wirklich zu dir passt. Nimm dir Zeit und prüfe genau.
Checkliste für die Besichtigung
Zustand der Wohnung:
- Sind Böden, Wände, Decken in gutem Zustand?
- Funktionieren alle Fenster und Türen?
- Gibt es Schimmel oder Feuchtigkeitsspuren?
- Wie ist der Zustand von Bad und Küche?
- Sind Heizkörper vorhanden und funktionsfähig?
Ausstattung:
- Ist eine Einbauküche vorhanden (bei Studierenden oft wichtig)?
- Gibt es ausreichend Steckdosen?
- Welcher Internetanschluss ist verfügbar?
- Sind Keller und/oder Fahrradraum vorhanden?
- Gibt es Waschmaschinenanschlüsse?
Lage und Umfeld:
- Wie laut ist es (Straße, Nachbarn)?
- Wie sieht das Treppenhaus aus?
- Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe?
- Wie ist die Anbindung an ÖPNV?
- Fühle dich wohl in der Gegend?
Praktische Fragen an den Vermieter:
- Wie hoch sind die Nebenkosten konkret?
- Wann ist die Wohnung verfügbar?
- Sind Renovierungen beim Einzug nötig?
- Wie wird geheizt (Kosten!)?
- Ist die Kaution in Raten zahlbar?
Mietvertrag prüfen: Diese Punkte sind wichtig
Lies den Mietvertrag sorgfältig durch, bevor du unterschreibst. Lass dir Zeit und hole dir bei Unklarheiten Rat.
Wichtige Vertragsbestandteile
- Mietparteien: Namen und Adressen korrekt?
- Mietobjekt: genaue Bezeichnung, Quadratmeter, Zimmer
- Miethöhe: Kaltmiete, Nebenkosten, Gesamtmiete
- Kaution: Höhe (max. 3 Nettokaltmieten), Zahlungsmodalitäten
- Mietbeginn: ab wann kannst du einziehen?
- Kündigungsfrist: meist 3 Monate für Mieter
- Schönheitsreparaturen: wer ist wofür zuständig?
- Kleinreparaturklausel: bis zu welchem Betrag musst du Reparaturen selbst zahlen?
Vorsicht bei diesen Klauseln
- Unwirksame Renovierungsklauseln: nicht alle Renovierungspflichten sind zulässig
- Überhöhte Kleinreparaturkosten: Obergrenze liegt bei ca. 100-120 € pro Reparatur
- Pauschale Nebenkostenvorauszahlungen: müssen nachvollziehbar sein
- Einschränkungen bei Tierhaltung: Kleintiere sind grundsätzlich erlaubt
Bei Unsicherheiten kann eine Rechtsberatung (z.B. über den AStA oder Mieterschutzbund) sinnvoll sein.
Vor dem Einzug: Behördengänge und Verträge
Diese Schritte sind vor oder direkt nach dem Einzug nötig
1. Ummeldung beim Einwohnermeldeamt
- Frist: innerhalb von 2 Wochen nach Einzug
- Benötigt: Personalausweis, Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter
- Termin: online beim Bürgerservice Dortmund buchen
2. Strom anmelden
- Vergleiche Tarife (Studierendentarife oft günstiger)
- Melde dich beim gewählten Anbieter an
- Notiere Zählerstand bei Einzug
3. Internet und Telefon
- Vergleiche Anbieter und Tarife
- Beachte Verfügbarkeit (DSL, Kabel, Glasfaser?)
- Bestelle rechtzeitig (Vorlaufzeit oft 2-4 Wochen)
4. Rundfunkbeitrag
- Anmeldung bei ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
- 18,36 €/Monat pro Wohnung
- Befreiung möglich bei BAföG-Bezug (Formular erforderlich)
5. Versicherungen prüfen
- Hausratversicherung: schützt dein Eigentum
- Privathaftpflicht: unverzichtbar (oft noch über Eltern versichert)
- Prüfe, ob du noch über die Eltern mitversichert bist
6. Nachsendeauftrag
- Bei der Post einrichten (kostenpflichtig)
- Wichtige Absender direkt über neue Adresse informieren
Übergabeprotokoll nicht vergessen
Dokumentiere den Zustand der Wohnung bei Einzug detailliert. Das schützt dich später bei Auszug vor ungerechtfertigten Forderungen. Ein Wohnungsübergabeprotokoll kannst du bei uns kostenlos herunterladen.
Einrichtung mit kleinem Budget
Günstige Möbelquellen für die erste Wohnung
- Gebraucht kaufen: eBay Kleinanzeigen, Facebook Marketplace, Flohmärkte
- Verschenkmärkte: "Zu verschenken"-Gruppen auf Facebook
- Sperrmüll: mit Erlaubnis mitnehmen (Termine auf dortmund.de)
- Möbelbörsen: Studierendenwerk, soziale Einrichtungen
- Discounter: günstige Basics für den Start
- Familie und Freunde: oft gibt es ausrangierte Möbel
Prioritätenliste für die Erstausstattung
Unbedingt nötig:
- Bett oder Matratze
- Schreibtisch und Stuhl (fürs Studium/Lernen)
- Kleiderschrank oder Regal
- Lampen (Decken- und Schreibtischlampe)
- Vorhänge oder Jalousien
- Küchengrundausstattung (Töpfe, Pfanne, Geschirr, Besteck)
- Kühlschrank (oft in WG vorhanden)
Nice to have:
- Couch oder Sessel
- Esstisch
- Regale
- Deko
- Fernseher
Kostenbeispiel Erstausstattung (gebraucht)
- Bett mit Matratze: 50-150 €
- Schreibtisch + Stuhl: 30-80 €
- Kleiderschrank: 30-100 €
- Lampen: 20-50 €
- Küchenausstattung: 50-100 €
- Kühlschrank (gebraucht): 50-100 €
- Diverses (Bettwäsche, Handtücher, Putzmittel): 50-100 €
Gesamt: ca. 280-680 € für eine spartanische, aber funktionale Erstausstattung
Finanzielle Unterstützung für die erste Wohnung
Wohngeld
Wenn du kein BAföG beziehst oder deine Ausbildungsvergütung niedrig ist, kannst du Wohngeld beantragen. Die Höhe hängt von Einkommen, Miete und Haushaltsgröße ab.
- Zuständig: Wohngeldstelle der Stadt Dortmund
- Antrag: online oder persönlich
- Bearbeitungszeit: ca. 4-6 Wochen
Jobcenter-Leistungen
In Ausnahmefällen (z.B. bei Ausbildung ohne BAföG-Anspruch) können Leistungen nach SGB II möglich sein, etwa für Erstausstattung oder Kaution.
Darlehen für Kaution
Einige Banken und soziale Einrichtungen bieten zinsgünstige Darlehen für Mietkautionen an. Auch das Jobcenter kann in bestimmten Fällen die Kaution als Darlehen übernehmen.
Leben in der ersten eigenen Wohnung: Tipps für den Alltag
Haushaltsführung für Anfänger
- Putzplan erstellen: regelmäßig kleine Aufgaben statt große Aktionen
- Einkaufsplanung: Wochenplan spart Geld und Zeit
- Kochen lernen: günstiger und gesünder als Mensa/Imbiss
- Haushaltsbuch führen: Überblick über Ausgaben behalten
Gute Nachbarschaft pflegen
- Stelle dich bei Einzug vor
- Halte Ruhezeiten ein (22-6 Uhr, Sonntags ganztags)
- Halte Treppenhaus und Gemeinschaftsflächen sauber
- Kommuniziere bei Problemen direkt und freundlich
Energiesparen in der ersten Wohnung
- Stoßlüften statt Fenster kippen
- Heizung nicht komplett abdrehen (Schimmelgefahr)
- LED-Lampen nutzen
- Elektrogeräte ganz ausschalten (kein Standby)
- Kühlschrank nicht zu kalt einstellen (7°C reichen)
Häufige Fehler vermeiden
Diese Anfängerfehler solltest du umgehen
- Zu schnell unterschreiben: Nimm dir Zeit für Besichtigung und Vertragscheck
- Kaution nicht schriftlich festhalten: immer Quittung verlangen
- Keine Fotos bei Einzug: dokumentiere Mängel von Anfang an
- Versicherungen vergessen: Haftpflicht ist unverzichtbar
- Zu teure Wohnung: überschätze dein Budget nicht
- Keine Rücklagen bilden: plane für Reparaturen und Notfälle
FAQ: Häufige Fragen zur ersten Wohnung in Dortmund
Wie viel kostet eine Studentenwohnung in Dortmund?
Eine kleine 1-Zimmer-Wohnung (25-35 m²) kostet in Dortmund durchschnittlich 300-450 € warm. In Campus-nahen Vierteln wie Barop oder Dorstfeld liegen die Preise bei etwa 8-10 €/m² Kaltmiete. Günstigere Stadtteile wie Huckarde oder Mengede bieten Wohnungen ab 6-7 €/m².
Brauche ich als Student eine Bürgschaft?
Da Studierende meist kein geregeltes Einkommen nachweisen können, verlangen viele Vermieter eine Bürgschaft der Eltern. Diese verpflichten sich, für Mietzahlungen einzustehen, falls du selbst nicht zahlen kannst. Eine Bürgschaftserklärung erhöht deine Chancen deutlich.
Kann ich die Kaution in Raten zahlen?
Ja, nach § 551 BGB darf die Kaution in drei gleichen monatlichen Raten gezahlt werden. Die erste Rate ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Viele Vermieter akzeptieren diese Regelung, besonders bei Studierenden und Azubis.
Welche Stadtteile sind für TU-Studierende am besten?
Am beliebtesten sind Barop und Eichlinghofen wegen der direkten Campus-Nähe. Dorstfeld bietet gute Verkehrsanbindung und studentisches Leben. Hombruch ist etwas ruhiger mit guter U-Bahn-Verbindung. Alle Stadtteile sind in 10-20 Minuten vom Campus erreichbar.
Muss ich als Azubi GEZ zahlen?
Ja, der Rundfunkbeitrag (18,36 €/Monat) gilt pro Wohnung, unabhängig vom Status. Eine Befreiung ist nur bei Bezug bestimmter Sozialleistungen möglich. Als Azubi mit geringem Einkommen kannst du prüfen, ob du Wohngeld beziehen kannst – dann ist eine Befreiung möglich.
Wie finde ich schnell eine Wohnung in Dortmund?
Starte früh (2-3 Monate vor Bedarf), nutze mehrere Suchportale parallel, richte Suchagenten ein und reagiere sofort auf neue Angebote. Bereite vollständige Bewerbungsunterlagen vor und sei flexibel bei Stadtteilen. Nutze auch schwarze Bretter an TU/FH und Facebook-Gruppen.
Welche Versicherungen brauche ich als Azubi in der ersten Wohnung?
Unbedingt nötig ist eine Privathaftpflichtversicherung (oft noch über Eltern mitversichert bis zum 25. Lebensjahr bei erster Ausbildung). Eine Hausratversicherung ist sinnvoll, wenn du wertvollere Gegenstände besitzt. Prüfe deinen Versicherungsstatus, bevor du eigene Verträge abschließt.
Kann ich BAföG auch für eine teurere Wohnung bekommen?
Der BAföG-Wohnzuschlag ist pauschal und beträgt aktuell 360 € (bei Auszug aus dem Elternhaus). Dieser Betrag wird unabhängig von der tatsächlichen Miethöhe gezahlt. Wenn deine Miete höher ist, musst du die Differenz aus anderen Quellen finanzieren oder Wohngeld beantragen.
Was passiert, wenn ich die Miete nicht zahlen kann?
Sprich sofort mit deinem Vermieter und suche nach Lösungen (Ratenzahlung, vorübergehende Stundung). Bei zwei Monatsmieten Rückstand droht die fristlose Kündigung. Prüfe Ansprüche auf Wohngeld oder Sozialleistungen. Das Jobcenter kann in Notfällen auch Darlehen für Mietrückstände gewähren.
Wie lange dauert die Wohnungssuche in Dortmund?
Das hängt stark von deinen Ansprüchen und dem Zeitpunkt ab. Zum Semesterstart (September/Oktober) ist der Markt angespannt, die Suche kann 4-8 Wochen dauern. Außerhalb der Hauptsaison findest du oft innerhalb von 2-4 Wochen etwas Passendes. Mit Flexibilität bei Lage und Ausstattung geht es schneller.